| Anreise: | Von Europa gibt es viele Fluggesellschaften, die Australien anfliegen (Qantas, Singapur Airlines, Malaysia Airlines ...). Es ist anzuraten einige Monate vor Abflug zu buchen. Ich musste von Zürich noch über London (Heathrow) fliegen, da die Flüge von Zürich schon ausgebucht waren. Ich flog die Hauptstrecke mit Malaysia Airlines. Von Melbourne nach Hobart gibt es täglich mehrere Flüge vor allem von Qantas und Ansett. Der Flug kostete etwa 1800 SFr ohne Fahrradspesen. |
|---|---|
| Fahrradtransport: |
Für das Fahrrad verlangte Malaysia Airlines
100 SFr pro Flug (London-Melbourne). Swissair (Zürich-London) und
Ansett verlangten nichts mehr, da ich ein Formular vorweisen konnte, dass
ich schon etwas bezahlt habe. Da die ganzen Regelungen zwischen den Fluggesellschaften
unklar sind, waren diese auch kulant. Genau genommen, hätten sie auch
noch etwas verlangen können, da ich nur Malaysia Airlines bezahlt
habe. Das Fahrrad musste nicht speziell verpackt werden. Beim Hinflug hatte ich es nur in einem Plastiksack, beim Rückflug in einem Karton. Beide Male gab es keine Probleme. Den Karton kriegte ich von einem ankommenden Radler. Qantas würde Kartons in Hobart verkaufen. Ansett hat keine Kartons. |
| Wetter/Wind: |
Das Wetter in Tasmanien kann sehr wechselhaft sein.
Dies weil Tasmanien in den sogenannten Roaring 40’s liegt, wo es sehr
viel Wind gibt. Da die Winde tendenziell von Westen kommen sind die Klimatypen
in Tasmanien in West-Ost Richtung extrem verschieden. Die Westküste ist feucht und bewachsen von Regenwald. Die Ostküste ist trocken. Ich hatte auf meiner Reise Wind aus allen Seiten. Bei Südwind war das Wetter meist trocken, jedoch kalt (Wind kommt direkt aus Antarktis). Der Südwind war meist sehr heftig. Bei Nordwind war es meist schwülheiss und eine Tendenz zu Gewittern. Bei Westwind wechselte meist Regen mit Sonne. Die Temperaturen können vor allem bei Süd- und Westwind in den Bergen sehr kalt werden. Über Weihnachten gab es in den Bergen ziemlich viel Schnee! Bei mir schneite es einmal in Dezember auf ca. 800m Höhe. Die Westküste kann sehr regnerisch sein. Ich hatte Glück und hatte keinen Regen. |
| Unterkünfte: |
Ich schlief meistens im Zelt, teilweise in Jugendherbergen.
Zelten: Es gibt eigentlich genügend Zeltplätze,
um von Zeltplatz zu Zeltplatz zu radeln. Vielfach gibt es Kochgelegenheiten.
Es gibt nicht auf allen Zeltplätzen Duschen! In der Hochsaison (Ende
Dezember-Mitte Januar) muss teilweise in touristischen Gebieten (Cradle
Valley, Freycinnet Peninsula) reserviert werden. Die Zeltplätze zahlt
man meistens pro Platz. Die Kosten lagen so zwischen 5-10 A$. |
| Radwege: | Es gibt aus Hobart Richtung Norden hinaus einen Intercity-Bikeway, der vor allem entlang der Bahnlinie verläuft und gut zu finden ist. Anderweitig sah ich nirgends Radwege. |
| Tasmania Bike Trail: |
Dies ist ein Trail für Wanderer, Reiter und
Mountain-Biker. Ich wollte eigentlich zuerst den ganzen fahren. Es erwies
sich jedoch als zu streng mit meinem Gepäck. Der Trail führt von Devonport an der Nordküste quer durch die ganze Insel bis nach Dover an der Südküste. Die Route führt meist über unbefestigte Wege, meist Forststrassen. Es kann steil und nass werden. Gewisse Teile sind für Radler ungeeignet. Es gibt jedoch immer Ausweichvarianten. Als Übernachtungsplätze sind meist kleine improvisierte Zeltplätze vorhanden, die im Buch (siehe unten) beschrieben sind. Teils kommt man auch zu Duschen. Es kann ein Schlüssel bezogen werden für die geschlossenen Tore, da auch Privatland befahren werden muss. Bezugsquellen sind im Buch ersichtlich. Das Pfand kostet 50 A$, 40 A$ bekommt man bei der Rückgabe zurück. Leider muss der Schlüssel am Bezugsort abgegeben werden. Offizielle Homepage des Trails: Tasmania Bike Trail |
| Nationalparks: | Es gibt viele Nationalparks in Tasmanien. Die Parks im Südwesten sind sogar unter UNESCO-Schutz. Um sich in den Nationalparks aufzuhalten, muss ein Pass gelöst, oder einzeln pro Tag bezahlt werden. Ich kaufte mir einen Holiday-Pass, der länger gültig ist. Er kostete etwa 14 A$. Inbegriffen sind der Aufenthalt im Park und teils auch die Zeltplätze. |
| Kosten: | |
| Kommunikation: | In Tasmanien hat es selbst in den kleinsten Dörfern sogennte Online Access Centres, in denen man für ca. 5A$ eine halbe Stunde surfen oder mailen kann. |
| Statistik: | Gefahren ca. 1800 km, ca. 24000 Höhenmeter (detailierte statistik) |
| Karten: |
|
| Literatur: |
|